How to catch a Nazi - Operation Finale

Bildungsprogramm und Ausstellung zu den Themen Ausgrenzung, Diskriminierung und Antisemitismus zur Sensibilisierung für Ungerechtigkeitssysteme

Die öffentliche Ausstellung „How to catch a Nazi - Operation Finale“ thematisiert die  Festnahme und den Prozess von Adolf Eichmann, einer der Schlüsselfiguren bei der Judenverfolgung durch Nationalsozialisten. Die Ausstellung wurde seit 2016 in den USA gezeigt und beinhaltet diverse, originale Ausstellungsstücke inkl. Filmen und Audios. Auch Fritz Bauer, welcher als hessischer Generalstaatsanwalt strafrechtliche Ermittlungen gegen NS-Funktionäre in Gang setzte, und Adolf Rosenberger, welcher als Mitbegründer von Porsche aufgrund seiner jüdischen Abstammung die Firma verlassen musste, werden in der Ausstellung aufgegriffen. Die Ausstellung zielt darauf ab, über die Themen Ausgrenzung, Diskriminierung und Antisemitismus aufzuklären. Die Kernzielgruppe sind Schulklassen, welche durch die Ausstellung geführt werden. Im Anschluss an die Führung wird das Ausstellungsthema auf die aktuelle Lebenswelt von Jugendlichen adaptiert und individuell zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Ungerechtigkeit sensibilisiert. Zudem wird im Schulunterricht ein eigens für die Ausstellung entwickeltes Serious Game verwendet, welches den Lebenslauf von Adolf Eichmann nachzeichnet und im Rahmen dessen die Schüler:innen befähigt, Unrechtssysteme zu erkennen und diese durch kollektive Verantwortung und Nutzung der Rechtsstaatlichkeit zu verändern.

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Projektdaten

  • Laufzeit: 12.09.2022 - 27.10.2024
  • Fördersumme: 150.000 €
  • Standort: München
  • Träger: Adolf Rosenberger gGmbH & Artikel 1 e.V.
  • Schwerpunkt: Erinnerungskultur & Demokratieförderung
  • Zielgruppe: Jugendliche u. junge Erwachsene